KI‑Kompass
Kompass

NACHSCHLAGEN

Glossar

Kurze Erklärungen zu allen Begriffen, die in diesem Wiki vorkommen. Jeder Eintrag verlinkt den Artikel, der ausführlich darauf eingeht.

Adam

MATHEMATIK

Adam hält je Parameter zwei zusätzliche Zustände. Bei sieben Milliarden Parametern sind das 56 Gigabyte allein für den Optimierer.

Siehe auch: Momentum, LoRA

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Alignment

GRUNDBEGRIFF

Alignment bringt Vorlieben bei, nicht Wissen und nicht Wahrheit. Die Bewertungsanweisung an die Bewertenden ist die eigentliche Spezifikation des Verhaltens.

Siehe auch: RLHF, DPO

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Annotation

DATEN

Von wenigen Sekunden je Fall bei einer Klassifikation bis zu einer Viertelstunde bei Segmentierung. Der Faktor dazwischen ist rund 200.

Siehe auch: Label, Cohens Kappa

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Attention

ARCHITEKTUR

Jedes Token fragt mit seiner Query bei allen Keys nach und mischt die Values entsprechend. Der Aufwand wächst quadratisch mit der Länge.

Siehe auch: Transformer, KV-Cache

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Auftragsverarbeitung

RECHT

Sie braucht einen Vertrag mit den Pflichtangaben aus Art. 28 Abs. 3, einschließlich Unterauftragnehmern, Löschung und Auditrechten.

Siehe auch: DSGVO, Datenresidenz

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Backpropagation

MATHEMATIK

Der Rückwärtsdurchlauf kostet etwa das Doppelte des Vorwärtsdurchlaufs, braucht aber ein Vielfaches an Speicher für Zwischenwerte.

Siehe auch: Kettenregel, Gradient

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Basismodell

GRUNDBEGRIFF

Ein Basismodell ist kein Assistent. Erst das Fine-Tuning auf Anweisungen und das Alignment machen daraus ein System, das antwortet statt fortzusetzen.

Siehe auch: Fine-Tuning, Alignment

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Batching

BETRIEB

Kontinuierliches Batching nimmt eine neue Anfrage auf, sobald eine fertig ist, und erhöht den Durchsatz oft um den Faktor fünf bis zwanzig.

Siehe auch: Durchsatz, Latenz

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BM25

ARCHITEKTUR

BM25 sättigt die Worthäufigkeit: das zwanzigste Vorkommen trägt kaum mehr bei als das zehnte. Das entspricht der Wirklichkeit.

Siehe auch: Hybridsuche

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Canny

COMPUTER VISION

Der Hystereseschritt verbindet unterbrochene Linien und unterdrückt gleichzeitig isolierte Störpunkte.

Siehe auch: Sobel, Kontur

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Chunking

ARCHITEKTUR

Das Chunking entscheidet über die Güte eines RAG-Systems mehr als die Wahl des Modells. Getrennt wird an Überschriften, nicht nach Zeichenzahl.

Siehe auch: RAG, Embedding

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Deskriptor

COMPUTER VISION

Ein guter Deskriptor bleibt bei Drehung und Helligkeitsänderung gleich und macht so eine Zuordnung über Bilder hinweg möglich.

Siehe auch: Homographie, RANSAC

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Dice-Koeffizient

COMPUTER VISION

Dice und IoU erzeugen dieselbe Ordnung und sind ineinander überführbar, aber ihre Werte sind nicht vergleichbar.

Siehe auch: Segmentierung, IoU

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Diffusionsmodell

ARCHITEKTUR

Anders als ein Transformer arbeitet es nicht sequenziell, sondern verfeinert das gesamte Ergebnis in jedem Schritt.

Siehe auch: Transformer

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Disparität

COMPUTER VISION

Der Tiefenfehler wächst mit dem Quadrat der Entfernung: ein System mit einem Zentimeter Genauigkeit auf zwei Metern liegt auf zehn Metern 25 Zentimeter daneben.

Siehe auch: Kalibrierung

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Distillation

GRUNDBEGRIFF

Distillation senkt Kosten und Latenz erheblich und kostet messbar Qualität. Wie viel, hängt von der Aufgabe ab und muss gegen ein eigenes Eval-Set gemessen werden.

Siehe auch: Inferenz

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DPO

GRUNDBEGRIFF

Da sich die optimale Policy geschlossen durch das Belohnungsmodell ausdrücken lässt, fällt dieses aus der Rechnung heraus. Übrig bleibt stabiles überwachtes Training.

Siehe auch: RLHF, Alignment

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Dropout

MATHEMATIK

Beim Vortraining großer Modelle hilft es meist nicht, weil die Daten ohnehin nur einmal gesehen werden. Beim Fine-Tuning sehr wohl.

Siehe auch: Regularisierung

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Encoder-Decoder

ARCHITEKTUR

Übersetzung und Spracherkennung nutzen ihn, weil dort die ganze Eingabe vorliegt, bevor die Ausgabe beginnt. Sprachmodelle nutzen dagegen meist nur den Decoder, weil sie fortlaufend weiterschreiben.

Siehe auch: Transformer, Attention, Embedding

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Fairness

DATEN

Mehrere gängige Fairnesskriterien sind nachweislich nicht gleichzeitig erfüllbar. Die Wahl ist normativ und begründungspflichtig.

Siehe auch: Bias

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Faltung

COMPUTER VISION

Je nachdem welche Zahlen in der Matrix stehen, zeichnet das Ergebnis Kanten nach, zeichnet weich oder hebt Muster hervor.

Siehe auch: CNN, Kernel

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Farbraum

COMPUTER VISION

Der Farbraum ist eine Entscheidung, keine Eigenschaft des Bildes. Für Farbfilter ist HSV fast immer richtig.

Siehe auch: Pixel

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Fine-Tuning

ARCHITEKTUR

Fine-Tuning bringt Form bei, nicht Wissen. Für Wissen ist Abruf billiger, aktueller und belegbar.

Siehe auch: LoRA, RAG

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FlashAttention

ARCHITEKTUR

Der Speicherbedarf sinkt von quadratisch auf linear in der Sequenzlänge. Ohne das wären Kontexte über 8.000 Token nicht bezahlbar.

Siehe auch: Attention, KV-Cache

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Grounding

GRUNDBEGRIFF

Grounding ist der wirksamste Hebel gegen erfundene Angaben. Es besteht aus Abruf, Zitierpflicht und einer Nachprüfung, ob die Aussagen tatsächlich gedeckt sind.

Siehe auch: RAG, Halluzination

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Grouped Query Attention

ARCHITEKTUR

Bei 32 Query-Heads und 8 Key-Value-Köpfen ist der KV-Cache ein Viertel so groß, bei kaum messbarem Qualitätsverlust.

Siehe auch: KV-Cache, Attention

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Halluzination

GRUNDBEGRIFF

Ein Sprachmodell erzeugt die wahrscheinlichste Fortsetzung. Wo keine Information vorliegt, entsteht trotzdem eine plausible, und Plausibilität ist nicht Wahrheit.

Siehe auch: Grounding, Temperatur

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Homographie

COMPUTER VISION

Vier Punktpaare bestimmen sie eindeutig. Sie ist das Werkzeug, mit dem ein schräg fotografiertes Dokument geradegezogen wird.

Siehe auch: Deskriptor, RANSAC

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Hybridsuche

ARCHITEKTUR

Reine Vektorsuche versagt bei Aktenzeichen und Eigennamen. Die Kombination hebt Recall@10 regelmäßig um 5 bis 15 Punkte.

Siehe auch: RAG, BM25

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Inferenz

GRUNDBEGRIFF

Bei der Inferenz ändert sich nichts am Modell. Sie ist deutlich billiger als Training je Vorgang, in Summe über die Lebensdauer aber oft teurer.

Siehe auch: Latenz, Durchsatz

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Kalibrierung

COMPUTER VISION

Eine Kalibrierung gilt nur für diesen Aufbau. Jede Verschiebung einer Kamera macht sie ungültig.

Siehe auch: Disparität

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Kernel

COMPUTER VISION

In der klassischen Bildverarbeitung wählt ein Mensch die Werte, in einem CNN werden sie gelernt.

Siehe auch: Faltung

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Konfidenzintervall

MATHEMATIK

Es sagt, wie genau die Messung ist, nicht wie gut das Modell. Eine Genauigkeitsangabe ohne Intervall ist eine Momentaufnahme.

Siehe auch: Standardfehler

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Kontamination

DATEN

Ein Modell, das eine bekannte Aufgabe löst und dieselbe Aufgabe mit anderen Zahlen nicht, hat sie nicht verstanden, sondern gesehen.

Siehe auch: Leakage, Benchmark

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Kontextfenster

GRUNDBEGRIFF

Das Fenster umfasst Systemanweisung, Verlauf, angehängte Dokumente und die bisherige Antwort. Ein größeres Fenster heißt nicht, dass alles darin gleich gut genutzt wird.

Siehe auch: Token, KV-Cache

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Kontingent

BETRIEB

Ohne Kontingent bestimmt der aktivste Nutzer die Antwortzeit für alle. Es gehört in die erste Fassung, nicht in die zweite.

Siehe auch: Durchsatz, Latenz

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Kreuzvalidierung

DATEN

Bei mehreren Fällen je Person muss nach Gruppen aufgeteilt werden, sonst steht dieselbe Person in Training und Test.

Siehe auch: Leakage, Testsatz

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Künstliche Intelligenz

GRUNDBEGRIFF

Ein Sammelbegriff, kein einzelnes Verfahren. Im heutigen Sprachgebrauch sind fast immer Systeme gemeint, die aus Daten lernen statt nach aufgeschriebenen Regeln zu arbeiten.

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Modell

GRUNDBEGRIFF

Ein Modell ist kein Programm im üblichen Sinn. Es besteht aus einer Architektur und den darin abgelegten Parametern, die im Training entstanden sind.

Siehe auch: Parameter, Training

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Modellregister

BETRIEB

Ohne Register lässt sich weder ein Rollback durchführen noch belegen, welcher Stand eine bestimmte Ausgabe erzeugt hat.

Siehe auch: Drift, Rollback

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Momentum

MATHEMATIK

Momentum hilft, flache Plateaus und Sattelpunkte zu verlassen, die in hohen Dimensionen viel häufiger sind als lokale Minima.

Siehe auch: Gradient, Adam

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Morphologie

COMPUTER VISION

Morphologie repariert, was der Schwellwert kaputt gemacht hat: Löcher schließen, Fransen entfernen, Verbindungen trennen.

Siehe auch: Otsu-Schwellwert

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Multimodal

GRUNDBEGRIFF

Bilder werden in Token übersetzt und wie Text in den Kontext gelegt. Ein Bild kann dabei mehr Token kosten als eine Seite Text.

Siehe auch: Token, Embedding

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Non-Maximum Suppression

COMPUTER VISION

Die NMS-Schwelle entscheidet über die gezählte Anzahl und gehört deshalb in die Betriebsdokumentation.

Siehe auch: IoU

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Norm

MATHEMATIK

Die Norm herauszurechnen ist der Unterschied zwischen wie ähnlich und wie ähnlich und wie lang.

Siehe auch: Vektor

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OCR

COMPUTER VISION

Bei 98 Prozent Zeichengenauigkeit ist eine 22-stellige IBAN nur in 64 Prozent der Fälle vollständig richtig.

Siehe auch: Entzerrung

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Open Weights

GRUNDBEGRIFF

Open Weights ist nicht dasselbe wie Open Source: Trainingsdaten und Trainingscode fehlen meist, und die Lizenz kann die Nutzung einschränken.

Siehe auch: Modell

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Parameter

GRUNDBEGRIFF

Parameter werden im Training angepasst und liegen danach fest. Die Anzahl bestimmt den Speicherbedarf unmittelbar: zwei Byte je Parameter in 16-Bit-Darstellung.

Siehe auch: Modell, Quantisierung

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Population Stability Index

BETRIEB

Unter 0,1 gilt als unauffällig, über 0,2 als deutliche Verschiebung, die eine Prüfung auslösen sollte.

Siehe auch: Drift

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Prompt

GRUNDBEGRIFF

Ein Prompt ist mehr als eine Frage. Er enthält Rolle, Aufgabe, Zusammenhang, Beispiele und Vorgaben zur Form. Die Qualität der Antwort hängt daran stärker als am Modell.

Siehe auch: Kontextfenster, Systemprompt

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Prompt Injection

GRUNDBEGRIFF

Sobald ein System fremde Inhalte liest, kann darin eine Anweisung an das System stehen. Gelesener Inhalt ist immer Daten und niemals Anweisung.

Siehe auch: Agent, Werkzeugaufruf

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Prompt-Bibliothek

GRUNDBEGRIFF

Ohne Bibliothek erfindet jede Person ihre eigenen Prompts neu, und niemand weiß, welche Fassung wo im Einsatz ist. Sie gehört versioniert wie Code.

Siehe auch: Prompt, Systemprompt

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PUE

BETRIEB

Ein PUE von 1,3 bedeutet 30 Prozent Aufschlag für Kühlung und Verluste. Er gehört in jede Verbrauchsangabe.

Siehe auch: Edge

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Quantisierung

BETRIEB

int8 kostet meist unter einem Prozent Qualität, int4 ein bis drei. Bei Rechenaufgaben ist der Verlust überproportional.

Siehe auch: Gleitkomma, VRAM

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Rechtsgrundlage

RECHT

Ohne Rechtsgrundlage ist eine Verarbeitung unzulässig, unabhängig davon wie nützlich sie ist. Einwilligung ist im Beschäftigungsverhältnis angreifbar.

Siehe auch: DSGVO, Zweckbindung

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Repräsentativität

DATEN

Abweichungen sind normal, unbemerkte Abweichungen sind das Problem. Art. 10 AI Act verlangt für Hochrisikosysteme eine Prüfung.

Siehe auch: Stichprobe, Bias

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Reranking

ARCHITEKTUR

Sobald der Abruf mehr als zehn Kandidaten liefert, hebt ein Cross-Encoder auf 50 Kandidaten die Präzision deutlich.

Siehe auch: RAG, Recall

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RLHF

GRUNDBEGRIFF

Menschen wählen zwischen zwei Antworten, daraus entsteht ein Belohnungsmodell, und die Policy wird dagegen optimiert. DPO erreicht Ähnliches ohne diesen Umweg.

Siehe auch: Alignment, DPO

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Satz von Bayes

MATHEMATIK

Wie oft ein Test anschlägt wenn jemand betroffen ist, hat wenig damit zu tun, wie wahrscheinlich Betroffenheit ist wenn der Test anschlägt.

Siehe auch: Basisrate

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Skalierungsgesetz

MATHEMATIK

Er machte aus einer Forschungsfrage eine Investitionsentscheidung: die Wirkung von zehnfachem Aufwand lässt sich abschätzen, ohne zu bauen.

Siehe auch: Training, Parameter

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Speicherbandbreite

BETRIEB

Bei einer einzelnen Anfrage begrenzt die Bandbreite, nicht die Rechenleistung: das Rechenwerk ist zu über 99 Prozent unbeschäftigt.

Siehe auch: VRAM, Roofline-Modell

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Systemprompt

GRUNDBEGRIFF

Der Systemprompt legt Verhalten, Ton und Grenzen fest und ist für die nutzende Person meist nicht sichtbar. Er gehört versioniert und dokumentiert.

Siehe auch: Prompt

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Temperatur

ARCHITEKTUR

Bei null wird immer der wahrscheinlichste Token gewählt. Eine hohe Temperatur erzeugt keine Kreativität, sondern Streuung.

Siehe auch: Softmax, Top-p

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Tensor Core

BETRIEB

Sie greifen nur bei passenden Formaten und Dimensionen. Eine Breite von 4095 statt 4096 kostet spürbar Leistung.

Siehe auch: GPU, Gleitkomma

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Text- und Data-Mining

RECHT

Rechtmäßiger Zugang ist Voraussetzung. Außerhalb der Forschung greift die Schranke nur, wenn kein maschinenlesbarer Vorbehalt erklärt ist.

Siehe auch: Urheberrecht

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Tokenizer

GRUNDBEGRIFF

Ein Modell ist untrennbar an seinen Tokenizer gebunden. Zwei Modelle mit verschiedenen Vokabularen haben keine vergleichbaren Perplexitätswerte.

Siehe auch: Token

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Training

GRUNDBEGRIFF

Training bedeutet: eine Vorhersage machen, den Fehler messen, alle Parameter ein winziges Stück in die Richtung verschieben, die den Fehler senkt, und das millionenfach wiederholen.

Siehe auch: Gradient, Verlustfunktion

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Urheberrecht

RECHT

Training stützt sich in der EU auf die Text- und Data-Mining-Schranke; ein rein maschinell erzeugtes Werk genießt regelmäßig keinen eigenen Schutz.

Siehe auch: Text- und Data-Mining

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Verlustfunktion

MATHEMATIK

Sie ist der Ort, an dem fachliche Prioritäten in das Modell gelangen. Wer sie nicht bewusst wählt, überlässt das dem Standardwert der Bibliothek.

Siehe auch: Kreuzentropie, Gradient

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Wasserzeichen

RECHT

Ein Wasserzeichen ist eine Sorgfaltsmaßnahme, kein Schutz: es hilft bei kooperativen Anbietern und nicht gegen absichtlichen Missbrauch.

Siehe auch: Transparenzpflicht

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Werkzeugaufruf

GRUNDBEGRIFF

Das Modell erzeugt strukturierten Text, der als Funktionsaufruf gelesen wird. Die Beschreibung eines Werkzeugs ist selbst ein Prompt und entscheidet über die Trefferquote.

Siehe auch: Agent

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Zero-Shot

GRUNDBEGRIFF

Der Gegenbegriff ist Few-Shot, bei dem zwei bis fünf Beispiele im Prompt stehen. Wo eine Aufgabe zero-shot misslingt, ist ein Beispiel fast immer billiger als ein Fine-Tuning.

Siehe auch: Prompt, Fine-Tuning

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Sie müssen nicht alles selbst wissen.

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